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Märkische Eiszeitstraße durch die Uckermark und den Barnim

Die Märkische Eiszeitstraße ist eine Erlebnisroute mit vielen Ausgangspunkten zum Entdecken der Kultur und Landschaft auf einer Länge von 340 km.

Durch die Gletscher der Weichsel-Kaltzeit (vor 20.000 bis 13.000 Jahren) wurde das Gebiet geformt. Sie hinterließ neben den Grundformen (Grund- und Endmoränen, Urstromtäler, Sander), geologische Sonderformen wie Drumlins (längliche Hügel mit tropfenförmigem Grundriss), Oser (Aufschüttung von geschichteten Schmelzwassersanden und –kiesen) und Kamer (steilhängiger Hügel aus Lockermaterial), aber auch imposante Findlinge und Trockentäler. Alle haben ihre interessante Entstehungsgeschichte. Was die Eiszeit uns hinterließ, ist wohl nirgends so eindrucksvoll zu erleben wie im Nordosten Brandenburgs. Ergebnisse dieser Eiszeit, wie z.B. zahlreiche siedlungsgeschichtliche Zeugnisse, wie Großsteingräber, Feldsteinkirchen sowie Wirtschaftsgebäude, Pflasterstraßen und auch mittelalterliche Stadtmauern sind noch zu finden.

Die dünn besiedelte Region mit ihren Seen und Wäldern laden ein zum Wandern, Boot- und Radfahren sowie auch zum Reiten.
Die Landkreise Uckermark und Barnim verfügen über insgesamt 786 Seen von jeweils über 1ha.
Ein Seenreichtum der sonst nirgends vorhanden ist. Nicht nur die Formenvielfalt, auch die Zahl ist ausgesprochen bemerkenswert. Die Anzahl der Sölle ist erstaunlich hoch.

Das Gebiet der Märkischen Eiszeitstraße besteht aus 12 Regionen:
Prenzlau, Schwedt, Angermünde, Oderberg, Bad Freienwalde, Eberswalde, Bernau, Groß Schönebeck, Joachimsthal, Templin, Lychen und Boitzenburg.

Teilgebiete der Märkischen Eiszeitstraße in der Uckermark

Bildurheber: Frank Preuß

Prenzlau

Von weitem schon sichtbar begrüßen die Türme der St. Marien Kirche die Besucher von Prenzlau. Der Uckersee der Stadt lädt zum Bootsfahrten, Schwimmen und Rudern ein. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu bestaunen, wie z.B. das Dominikanerkloster mit kulturhistorischem Museum und Teile der mittelalterlichen Wehranlagen wie z.B. Steintorturm und Stadtmauer mit Wiek–Häusern.

Bildurheber: Frank Preuß

Schwedt

Über Straßen, Schienen, Radwege und auch Wasserstraßen ist die Stadt im Unteren Odertal zu erreichen. Sehenswert in Schwedt sind z.B. Kirche St. Katharinen, Berlischky-Pavillon, Tabakspeicher mit Museum.

Bildurheber: Frank Preuß

Angermünde

Die Region um Angermünde ist eine hügelig- wellige Landschaft, in der neben einigen Sandern und einer seenreichen Endmoränenlandschaft große landwirtschaftlich genutzte Flächen der Grundmoränen vorherrschen. Reich durchsetzt ist das Gebiet von Toteisseen und Söllen (kreisrunde oder ovale Kleingewässer), die von Sträuchern und Bäumen umgeben sind und der Landschaft so einen abwechslungsreichen und angenehmen Charakter verleihen.

Die historische Altstadt mit Bürger-Fachwerkhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert hat sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Der historische Marktplatz ist der Mittelpunkt der Stadt. Es gibt Interessantes zu entdecken, wie z.B. die Marienkirche, Blumberger Mühle und das Ehm-Welk-Museum.

Bildurheber: Frank Preuß

Templin

Die historische Innenstadt lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Sehenswert sind z. B. das Volkskundemuseum und die mittelalterliche Wehranlage. Für ein Badespaß-Erlebnis sowie auch für Entspannung und Erholung sorgt die Natur-Therme Templin. Für eine interessante Freizeitgestaltung bietet das Eldorado eine gute Gelegenheit.


Lychen

Lychen ist anerkannter Erholungsort, der mitten im Naturpark Uckermärkische Seen liegt. Der Ort hat zu jeder Jahreszeit ein einmaliges Flair, eingebettet in einer reizvollen Umgebung zwischen den sieben Seen des Lychener Seenkreuzes und endlos erscheinenden Wäldern.
Sehenswert ist die Kirche St.-Johannes aus dem 13. Jahrhundert. Für die Freizeitgestaltung wird auch gesorgt: Draisinefahrten, Hydrobike- und Kanufahrten, Floßfahrten, Dampferfahrten und Kutschfahrten sind möglich.


Boitzenburg

Die nördlich von Berkholz gelegenen Oser (Aufschüttungen von geschichteten Schmelzwassersanden und –kiesen) und besonders der Kuhzsee bei Haßleben, ein Faltensee (sehr seltener Seentyp), der durch Zusammenschieben der Grundmoräne im gefrorenen Zustand durch spätere Gletscher entstanden ist, sind geologisch interessant.

Hervorzuheben sind Schloß Boitzenburg, die Klostermühle, Kirchen und Ruinen.

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