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Der Wallpfad

Bildurheber: Frank Preuß

Bildurheber: Tourismusverein Uckerseen

Was ist der Wallpfad ?

Der "Wall" bezogen auf Burgwälle, der "Pfad" ist der Weg, der zum Burgwall führt.

Der Wallpfad führt durch die Uckerseen-Region, vorbei an slawischen Burgwällen.
Er streift unterschiedliche Kulturepochen, steinzeitliche Gräber, bronzezeitliche Kultplätze, kaiserzeitliche Siedlungen, sowie mittelalterliche Orts- und Stadtgründungen.

Der Weg erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 70 Kilometer. Er kann per Rad oder mit dem Auto befahren werden. Auf Grund seiner Länge ist er eine echte Herausforderung für Wanderer.

Karte

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Wie es begann...

Schon in grauer Vorzeit wussten die Menschen, dass es in der Uckerseen-Region wunderschön ist und siedelten sich hier an. Von dieser frühen Besiedelung gibt es zahlreiche Funde und Zeugnisse.

Einige Sehenswürdigkeiten rund um den Wallpfad


  • Pechberg

    bei Voßberg ist ein fantastischer Aussichtspunkt. Er gehört zu den höchsten freiliegenden Punkten und bietet einen beeindruckenden Ausblick über die Uckermark bis nach Prenzlau. In der Bronzezeit wurde auf seinem höchsten Punkt ein Hügelgrab errichtet, welches auch heute noch sichtbar ist.



  • Mittelpunkt der Uckermark

    Direkt an der Straße von Seehausen nach Potzlow in der Nähe der Kanalbrücke (Ucker) bei Seehausen liegt der geografische Mittelpunkt der Uckermark. In der Nähe des Mittelpunktes befinden sich eine überdachte Sitzgelegenheit sowie ein 6-Tonnen-Findling mit Gedenktafel.



  • Blocksteinkistengrab

    Auf dem Zimmerberg in der Nähe von Warnitz befindet sich auf einer Höhe von ca. 106 m das Blocksteinkistengrab. In diesen Steinkisten wurden früher Verstorbene beerdigt. Beim Bau der Autobahn im Melzower Forst wurden in den 30er Jahren viele Steinkisten entdeckt. Auf dem Zimmerberg ist wohl die einzige unzerstörte Steinkiste dieser Region. 1986 wurde sie wieder hergerichtet.

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  • Hölzener Roland

    Steht im Dorfe Potzlow bei Prenzlau. Er soll daran erinnern, dass Potzlow einst eine Stadt war und seit 1305 auch Jahrmarktsrecht besaß.
    1991 wurde er neu errichtet steht auf nun auf dem Marktplatz. Er streckt den einen Arm von sich und hält in der anderen Hand ein Marktschwert. Der alte hölzerne Roland steht heute im Turm der Kirche Potzlows.

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  • Kirche Fergitz

    Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche von Fergitz aus Backstein auf einem Feldsteinsockel erbaut. Unter den üblichen Feldsteinkirchen ist sie damit eine Besonderheit der Uckermark. 1727 und 1866 wurde der Turm in Fachwerkbauweise erneuert, da er einzustürzen drohte.
    Ein schlichter Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert und Reste eines Schnitzaltars um 1600 sind noch in der Kirche vorhanden.

  • Erbgräber derer von Arnim

    Arnim ist der Name eines alten Adelsgeschlechts, das sich wohl Mitte des 15. Jh. in der Uckermark angesiedelt hat. Das Geschlecht wurde im Jahr 1204 mit "Alardus de Arnem" erstmals urkundlich erwähnt. Auch heute sind die von Armins noch vereinzelt in der Uckermark ansässig.
    Von 1577 bis 1927 bestand in Suckow ein Rittergut der Familie von Arnim. Das im Jahr 1734 errichtete Suckower Schloss wurde 1945 ein Opfer der Flammen. In der Nähe des Schlosses befindet sich eine Begräbnisstelle der Familie von Armin.

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