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Kirchen der Gemeinde Oberuckersee

Bildurheber: Frank Preuß

Dorfkirche in Melzow

Vom Ende des 13. Jh. stammt die schlichte rechteckige Feldsteinkirche. Der westliche Dachturm aus Fachwerk mit Feldsteinwestwand ist aus dem 18. Jahrhundert. Später wurden die Rundbogenfenster der Längsseiten verändert. Das besondere der Kirche ist das hochwertige Inventar. Der Renaissance-Altar von 1610 zählt zu den schönsten in der Uckermark. Nachträglich erst wurde er zum Kanzelaltar umgestaltet. Es ist ein reichgeschnitzter dreigeschossiger Aufbau mit Evangelistenreliefs und allregorischen Figuren. Im oberen Teil ist die Beweinung Christi und im Kanzelfuß ist das Abendmahl dargestellt.Das barocke Gemeindegestühl und der Pastorenstuhl sind aus dem 17. Jahrhundert.Eine historische Orgel aus dem Jahre 1859 von der Berliner Firma „ Lang und Dinse “ sowie auch die warme Atmosphäre und exzellente Akustik machen die Kirche zu einem sehens- und erlebenswerten Raum.

Bildurheber: Frank Preuß

Potzlow

Die Feldsteinkirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1760 wurde die Kirche umfassend erneuert und umgebaut. Der quadratische Turmaufsatz wurde aus Backstein errichtet und ist noch heute erhalten. Der Altar der Kirche stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, die Remler Orgel wird auf das Jahr um1880 datiert

Seehausen
Seehausen war im Mittelalter Standort von einen Zisterzienserinnenkloster. Vom Kloster ist jedoch nichts mehr vorhanden. Die Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert ist ein schlichter rechteckiger Feldsteinbau. Die Glocke im Turm ist aus dem Jahre 1622 .Die Innenausstattung der Kirche ist wesentlich älter als die Kirche und stammen vermutlich aus einem vorherigen Bau. Sehenswert sind der Altar aus der Zeit um 1560-1580 und die Kanzel aus dem Jahre 1610.

Blankenburg
Die Kirche wurde um 1230 aus Feldsteinen als Saalkirche erbaut. Der Turm wurde 1750 als Fachwerkbau errichtet und im Jahre 1860 neu aufgesetzt. Eine Bronzeglocke aus dem 15. Jahrhundert ist noch vorhanden. Im Innenraum befinden sich ein marmorierter Holz-Kanzelaltar aus dem Jahre 1882 und ein Taufengel aus Holz aus dem 18. Jahrhundert. Die Empore und die Orgel stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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